Veranstaltungen und Führungen

 

Über die Ausstellung von Kunstwerken in unserer Galerie „Treffpunkt Kunst" hinaus laden wir interessierte Kunstfreunde zu vielfältigen Veranstaltungen ein.

 

 

 

Unser Angebot und unsere Einladung richten sich dabei an alle Interessenten, nicht nur an die Mitglieder des Vereins.

Das Programm für die Kunstführungen im Jahr 2018 ist noch in einer frühen Planungsphase. Es ist schwierig, von den Museen schon jetzt zuverlässige Infos zu bekommen, besonders für die 2. Hälfte 2018. Die Hypo-Kunsthalle z.B. hat noch keine Ausstellung für diese Zeit angekündigt. Das nachfolgende Programm unterliegt daher noch Ergänzungen und Änderungen. Diese werden aber rechtzeitig eingearbeitet und bekannt gegeben.

L wie Land und Leute

Mittwoch, 21.2.2018

 

Führung durch die Ausstellung in der Neuen Pinakothek durch Frau Dr. Best (Treffpunkt Schalterhalle um 17.45 Uhr)

 

Die Ausstellung folgt vorangegangenen Projekten in der Studiengalerie der Neuen Pinakothek, zieht ein Register aus dem Depot auf, greift ordnend hinein und stellt eine thematische Auswahl vor. "L wie Land und Leute" zeigt Künstler des 19. Jahrhunderts, die Bekanntes und Unbekanntes in Nah und Fern (neu) entdecken und in ihren Gemälden darstellen. Mit 40 bis 50 Werken aus der eigenen Sammlung lässt sich dabei besonders beobachten, wie leicht aus der Verfertigung von Bildern die Verfestigung von Ansichten wird und ursprüngliche Neugier zu Klischees gerinnt. Neben den Klassikern Italien und Holland zeigt die Ausstellung zeitgenössische Erwerbungen zu Spanien, Öterreich und anderen Ländern.

 

 

Achtung! Terminänderung

 

Paul Klee: Konstruktion des Geheimnisses

Mittwoch, den 25.4.2018

 

Führung durch die Ausstellung in der Pinakothek der Moderne durch Frau Dr. Best (Treffpunkt Schalterhalle um 15.45 Uhr)

 

Paul Klee (1879-1940) ist einer der bedeutensten und wandlungsfähigsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Seine Gemälde und Papierarbeiten bestechen durch Erfindungsreichtum, subtilen Humor, virtuose Farbgebung und Experimentierfreude.

"Konstruktion des Geheimnisses" ist die erste große Sonderausstellung zum Werk von Paul Klee in der Pinakothek der Moderne. Sie wird den hochkarätigen Münchener Klee-Bestand erstmals zusammen mit ca. 125 Leihgaben aus bedeutenden Klee-Sammlungen in Europa und Übersee präsentieren. Die Ausstellung folgt Paul Klees Weg als "denkender Künstler", der in seinem Werk systematisch die Grenzen des Rationalen auslotet und gleichzeitig überwindet. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die 1929er Jahre, in denen Klee sich mit den neuen Herausforderungen des Menschen in einer technisierten Moderne und den Konsequenzen für das Schaffen des Künstlers auseinandersetzt. Als Meister am Bauhaus stellt Klee Dominanz und Rationalismus in Frage und strebt nach einer Balance von Verstand und Gefühl, von Konstruktion und Intuition. Die Ausstellung zeigt die ungebrochene Aktualität von Klees Werk, das aus der Zerrissenheit des modernen Menschen erwächst und zwischen rationaler Selbstverpflichtung und romantischer Sehnsucht nach dem Unendlichen eine Brücke schlägt.

 

Du bist Faust - Goethes Drama in der Kunst

Mittwoch, 6.6.2018

 

Führung durch die Ausstellungin der Hypo-Kunsthalle durch Frau Dr. Best (Treffpunkt Schalterhalle um 17.45 Uhr)

 

Das weltweit bekannteste Werk der deutschen Literatur inspirierte immer wieder auch bildende Künstler, Komponisten und Regisseure. Die Schau präsentiert rund 100 Kunstwerke von Eugène Delacrois über Charles Gounod bis Anselm Kiefer und zeigt, dass der Faust bis heute für uns alle von größter Aktualität ist. Die theaterhaft inszenierte Ausstellung nimmt die Besucher mit auf eine Reise durch das Drama und macht sie zu Weggefährten Fausts auf seiner rastlosen Suche nach Sinn und Ziel des modernen Lebens.

 

 

Achtung! Änderung der Kunstführung!

(Thema und Uhrzeit)

Lust der Täuschung

Donnerstag, den 27.9.2018

 

Führung durch die Ausstellungin in der Hypo-Kunsthalle durch Frau Dr. Best (Treffpunkt Schalterhalle um 16.45 Uhr)

 

Auf unser Auge allein ist kein Verlass. Die digitale Bildbearbeitung ist mittlerweile so perfekt, dass genaues Hinsehen nicht ausreicht, um wissen zu können, womit wir es zu tun haben: Fakt oder Fiktion. Das ist kein neues Phänomen: Optische Täuschungen, Illusionen, visuelle Tricksereien und Fälschungen gab es schon immer – besonders in der Kunst. Seit der Antike spielen Künstler mit unserer Wahrnehmung und beweisen ein ums andere Mal, wie einfach wir zu täuschen sind. Mit Beispielen aus Malerei, Skulptur, Video, Architektur, Design, Mode und interaktiver Virtual-Reality-Kunst bietet die Ausstellung einen höchst unterhaltsamen Parcours durch die (Kunst-)Geschichte von Schein und Illusion.

Eine Ausstellung wie eine Wunderkammer

Die Ausstellung fasst über vier Jahrtausende Augentäuschung zu einem aufregend inszenierten Kunsterlebnis zusammen – in jedem Raum warten neue Überraschungen. Dabei gilt es, sowohl unbekanntere Künstler zu entdecken als auch Werke großer Meister der Kunst- und Designgeschichte zu bestaunen, darunter Cornelis Gijsbrechts, Viktor&Rolf, Laurie Anderson, Jean Paul Gaultier, Thomas Demand, Gerhard Richter, Andy Warhol und viele weitere. Allesamt verunsichern sie auf amüsante Weise unsere gewohnte Sicht auf die Welt.

Die Geschichte der Täuschung

Seit jeher suchen Künstler nach neuen Möglichkeiten, um ihr Publikum auszutricksen und es mit ihrer Kunstfertigkeit zu verblüffen. Schon antike Fresken simulieren höchst überzeugend Dreidimensionalität. Barocke Kirchendecken verfeinern solche Illusionstechniken und öffnen scheinbar den Blick in göttliche Sphären. Im 17. Jahrhundert, dem Höhepunkt der täuschenden Malerei, waren es außerdem die sog. Trompe-l’œils (Augentäuschungen), die ihre Betrachter in den Bann zogen: Diese Gemälde sind so perfekt ausgearbeitet, dass man meinen könnte, die dargestellten Gegenstände ragen aus den Bildern heraus. Heute hält die digitale Virtual-Reality-Technik schier unendliche Möglichkeiten bereit, die lange Tradition der optischen Täuschungen auf bisher ungeahnte Weise zu erweitern.

Die Freude der Ent-Täuschung

Oft sind es schon die kleinen Irreführungen, die überraschen und amüsieren. Ein Kohlkopf entpuppt sich als Porzellanterrine. Was ein gefaltetes Herrenhemd zu sein scheint, ist tatsächlich meisterhaft detailreich in Marmor gehauen. Eine Lichtinstallation ist so geschickt konstruiert, als blicke man, in einen Raum von unendlicher Tiefe. Die Freude ist immer genau dann besonders groß, wenn wir zwar wissen, dass wir es mit einem Trick zu tun haben, aber trotzdem immer wieder darauf reinfallen.

Immer wieder staunen

Jede Entwicklung im Bereich der Optik fordert die menschliche Wahrnehmung aufs Neue heraus: Der illusionistischen Wirkung eines Schwarz-Weiß-Films der Gebrüder Lumière konnten sich 1896 die damaligen Zuschauer – so die berühmte Anekdote – nicht entziehen: Sie meinten, ein Zug würde aus der Leinwand auf sie zurasen. Beim heutigen Betrachter löst dieser Film keinen vergleichbaren Effekt mehr aus. Ähnlich überraschende Momente können die Besucher jedoch in der Ausstellung erleben, wenn sie eine Virtual-Reality-Brille aufsetzen und in schwindelerregende Welten eintauchen – noch ist das Medium so neu und die Umsetzung so überraschend, dass unsere Wahrnehmung eindrucksvoll getäuscht wird.

 

Achtung! Änderung von Datum und Uhrzeit.

Florenz und seine Maler: von Giotto bis Leonardo da Vinci

Dienstag, 23.10.2018

 

Führung durch die Ausstellung in der Alten Pinakothek  durch Frau Dr. Best (Treffpunkt Schalterhalle um 17.45 Uhr)

 

Mit rund hundert Meisterwerken des 14. und 15. Jahrhunderts widmet sich die Ausstellung den bahnbrechenden Neuerungen der Malerei am Geburtsort der Renaissance. Ludwig I. konnte zu Beginn des 19. Jahrhunderts einige spektakuläre Schlüsselwerke der Florentiner Maler für München erwerben. Gemeinsam mit zahlreichen hochkarätigen Leihgaben treten diese Tafelbilder in einen beziehungsreichen Dialog, der ihre spezifischen Qualitäten erfahrbar macht. Gemälde, Skulpturen und Zeichnungen - darunter herausragende Arbeiten von Giotto, Lorenzo Monaco, Donatello, Fra Angelico, Filippo Lippi, Verrocchio, Boticelli und Leonardo - eröffnen auf diese Weise ein umfassendes Panorama der Tradition und Entwicklung der neuzeitlichen Kunst im Florenz der Medici

 

 

 

Ludwig II. und seine Bauten

Mittwoch, den 6.12.2018

 

Führung durch die Ausstellungin der Pinakothek der Moderne durch Frau Dr. Best (Treffpunkt Schalterhalle um 17.00 Uhr)

 

Einzelheiten über diese Ausstellung werden rechtzeizig an dieser Stelle bekanntgegeben.

 

 

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