AUSSTELLUNG im Januar                                                                       KIYOSHI SHIRAISHI aus JAPAN                                             "DÄMMERUNGEN"                                                                                     4.1

 

 

Dämmerungen – die vielschichtige Kunst Kiyoshi Shiraishis

Die von der Naturwelt geprägten Ölgemälde von Kiyoshi Shiraishi entspringen der Schönheit der Unvollkommenheit, dem japanischen ästhetischen Konzept des „Wabi-Sabi“. Shiraishi stellt die individuelle Erfahrung ins Zentrum seiner Kunst. Sie soll als eine Art Spiegel dienen, um die Essenz,  (Kokoro), was auch mit „Geist“, „Seele“ und „Herz“ übersetzt werden kann, zu erkennen. 

Schicht für Schicht arbeitet sich Kiyoshi Shiraishi in einen tiefen Raum vor, ins Unbekannte. Die Leinwand dient ihm dabei – genauso wie dem Betrachter - als Guckloch ins innere Universum. 

Aber vor allem sind Shiraishis Bilder eine Liebeserklärung an die Natur in all ihren Facetten und Schattierungen. Und nichts würde dies besser zum Ausdruck bringen als das reiche Leuchten der Dämmerung. Und da jedes einzelne Gemälde eine ganz eigene, individuelle Erkenntnis mit sich zu bringen vermag, kann man getrost -gemäß der Redensart „Jetzt dämmert es mir…“- von Dämmerungen sprechen. 


Mitsuo Kuhne, Nürnberg im November 2019

 

 

Kiyoshi Shiraishi wurde 1952 in der Präfektur Ehime auf Shikoku /

Japan geboren. Er lehrt seit über 30 Jahren als Dozent für Malerei an

der Kunstschule in Saitama, wo er auch lebt. 

Jährlich finden Einzelausstellungen in der Kanai Galerie in Tokyo statt. 
Zudem gab es im Juli 2017 zum ersten Mal eine

Einzelausstellung im Ausland, auf Ibiza in Spanien. Danach fanden 

weitere Einzelausstellungen in Köln und in Wasserburg am Inn sowie eine
Gruppenausstellung in Glückstadt statt.         

 

 


 

 

 

 

 

 

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