Kunstverein Ottobrunn e.V.
Kunstverein Ottobrunn e.V.

Kunstführungen

 

Die Führungen durch die interessantesten Münchner Ausstellungen finden unregelmäßig statt.

 

Interessierte Besucher treffen sich eine Viertelstunde vor Beginn der Führung im Kassenraum des Museums.

 

25.1.2017 Um 16.00 Uhr "Jan Toorop" in der Villa Stuck. Frau Dr. Best wird uns durch die Ausstellung führen.

Jan Toorop (1858-1928) ist einer der bedeutendsten niederländischen Symbolisten, dessen Oevre außerhalb seines Heimatlandes in seiner Vielfältigkeit bisher nur wenig bekannt ist. Die Suche nach eigenen Ausdrucksformen führte ihn vom Impressionismus über den Pointilismus bis hin zum Jugendstil. Inspiriert durch namhafte Künstler wie James Ensor, Vincent van Gogh und die Maler des Symbolismus, entwickelte Toorop seinen eigenen symbolischen Stil und wurde zu einer der innovativsten Kräfte der Malerei seiner Zeit. Erstmals wird sein umfassendes Werk nun in einer großen Übersichtsschau mit mehr als 200 Werken in Deutschland präsentiert. Zu sehen sind neben zahlreichen Hauptwerken Jan Toorops auch Art déco-Objekte, Buchillustrationen und Plakate.

 

15.3.2017 um 18.00 Uhr "Postwar" im Haus der Kunst. Frau Dr. Best wird uns durch die Ausstellung führen.

Die Ausstellung "Postwar" ist ein Muss für Kunstinteressierte. Riesen groß und sehr informativ zeigt sie die Entwicklung der Kunst nach dem 2. Weltkrieg. So können wir besser verstehen, warum die Kunst

das wurde, was sie heute ist. Highlights sind Picassos "Koreabild", das erstmals in München zu sehen ist. "Postwar" ist die erste einer groß angelegten Trilogie von Ausstellungen zur Kunst nach dem 2. Weltkrieg: 1. 1945-1965, 2. 1965-1990, 3. 1990-2000.

Im 1. Teil (1945-1965), mit dem Untertitel "Kunst zwischen Pazifik und Atlantik" werden 350 Werke von 218 Künstlern aus 65 Ländern ausgestellt: Malerei, Plastik, Installationen, Performancis, Filme, Künstlerbücher, Dokumente und Fotgrafien. Neben Picassos Koreabild werden Skulpturen von Alberto Giacometti, Drippings von Robert Rauschenberg, die ersten Installationen von Joseph Beuys und Gerhard Richters Fotogemälde zu sehen sein.

Die Ausstellung führt uns durch die turbulenten und ereignisreichen ersten 20 Jahr nach dem 2. Weltkrieg. Die Künstler arbeiten in diesen beiden Jahrzehnten im politischen Spannungsfeld von Holocaust, Atombombe, Kaltem Krieg, Korea-Krieg, Vietnam-Krieg und Bürgerkriegen bis hin zu Eroberung des Weltalls in der Raumfahrt.

Sozialistischem Realismus und westliche Abstraktion stehen sich seit der Stunde Null im Ost-Westkonflikt einander unversöhnlich gegenüber und schaffen im Globalismus ein vollkommen neues Feld der künstlerischen Auseinandersetzung.

 

17.5.2017 um 18.00 Uhr "Von Gibraltar bis Helgoland" im 2. Obergeschoss der Schackgalerie werden Landschaftsgemälde zu sehen sein.

Graf Schack war einer der besten Spanien- und Italienkenner seiner Zeit. So erwartet uns ein Raum mit spanischen Landschaften von Fritz Bamberger und Ansichten von Toledo, Granada mit der Alhambra von Eduard Gerhardt sowie Italien-Landschaften der Spätromantik von Ernst Willers und Bernhard Fries. Diese Exponate werden ergänzt durch nordische Meeresbilder von Christian Morgenstern, dere unter anderem eine Ansicht von Helgoland schuf.

 

5.10.2017 um 18.00 Uhr "Gut, wahr, schön - Meisterwerke des Pariser Salons aus dem Musée d'Orsay (Paris)" Hypo-Kunsthalle

Im 19. Jahrhundert war der jährliche Pariser Salon die bedeutendste Ausstellung des internationalen Kunstbetriebs. Eine dem klassischen Schönheitsideal verpflichtete Jury bestimmte, welche Künstler teilnehmen durften.Anhand von ca 120 Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen und kunsthandwerklichen Objekten zeigt die Ausstellung die französische Salonkunst im Spannungsfeld zwischen antikem Ideal und modernem Leben.

 

8.11.2017 um 18.00 Uhr "Gabriele Münter - eine Retroperspektive" im Lenbachhaus

Ein großer Teil der 130 Gemälde in der Ausstellung wurde noch nie oder letzmals vor Jahrzehnten der Öffentlichkeit präsentiert. Er stammt aus dem Nachlass der Künstlerin, der sich in der Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung befindet. Diese Werke werden durch internationale und selten ausgestellte Leihgaben ergänzt.

Achtung! Eine Verschiebung des Termins auf Dienstag, den 7.11.2017 ist möglich. Bitte die zeitnahe Ankündigung an dieser Stelle beschten.

 

5.12.2017 um 18.00 Uhr "Bildschön - Ansichten des 19. Jahr- hunderts" im Lenbachhaus

"Bildschön" unternimmt eine Neuinterpretation der Sammlungsbestände der Kunst des 19. Jahrhunderts im Lenbachhaus. Um andere Perspek- tiven auf diese reiche Bildkultur zu eröffnen, präsentiert die neue Aus- stellung bewusst eine große Bandbreite von künstlerischen Stilen und Inhalten. Sie erschließt, ergänzt von Fotografien, Film- und Hörbei-spielen, nicht nur den zeitgenössischen Kontext der Themen und Bild- welten, sondern beleuchter schlaglichtartig den Nachhall des langen 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart.

 

 

Interessierte Besucher treffen sich eine Viertelstunde vor Beginn der Führung im Kassenraum des Museums.

 

 

 

 

 

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